TÜV prüft Mehdorn

Der Berliner Hohn- und Spottflughafen BER ist endlich in guten Händen. Der TÜV Rheinland hat sich seiner angenommen. Er prüft die Schwachstellen und macht Verbesserungsvorschläge. Zuerst nahm er die Spitzenmanager unter die Lupe. 

Das Ergebnis ist verblüffend, aber eindeutig. Sowohl der Chef des Aufsichtsrates, Wowereit, als auch der Vorstandsvorsitzende Mehdorn wurden als “unbedenklich” eingestuft. Der TÜV ging sogar noch einen Schritt weiter und stellte fest: “Für diese Herkulesaufgabe hätte man auch bei einer internationalen Suche nie und nimmer bessere Männer finden können.”

Beide durften sich aussuchen, wo sie das Prüfsiegel tragen wollen. Wowereit entschied sich für den Oberarm, Mehdorn für die Stirn.

Der TÜV Rheinland gilt als absolut unbestechlich und loyal gegenüber seinen Auftraggebern. Er lässt sich in seinem Urteil weder von der öffentlichen Stimmung, noch von wissenschaftlichen Einzelmeinungen beeinflussen.

Ihm ist die bahnbrechende Erkenntnis zu verdanken, dass Industriesilikon sich vorzüglich dafür eignet, weibliche Brüste zu vergrößern. Schon vorher hat er einen Operationsroboter zertifiziert, mit dem menschliche Hüftgelenke problemlos zerstört werden konnten.

Nun wird damit gerechnet, dass dieser Roboter am BER zum Einsatz kommt, um fehlerhafte Rauchmelder in Windeseile aus dem Beton zu fräsen.