Steinbrück will Kohle

Der gescheiterte SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hat seine Partei auf Schadensersatz verklagt. Er habe sich im Wahlkampf abgerackert wie ein Pferd, und kein Schwein habe ihm das gedankt, sagte Steinbrück zur Begründung. (Wiederholung vom 27. Februar 2013) 

Über die Höhe seiner Forderungen schwieg Steinbrück sich aus. Das würden seine Anwälte klären. Auf jeden Fall müsse so viel herausspringen, wie ihm durch die Absage schon vereinbarter Vorträge bei den Stadtwerken maroder Kommunen entgangen sei. „Und das dürfte teuer werden“, fügte Steinbrück vielsagend hinzu.

Die Kanzler-Kandidatur sei ihm förmlich aufgedrängt worden, weil sich „kein anderer Dummer“ gefunden habe. Ihn selbst habe dieses unterbezahlte Amt nie wirklich gereizt.

Mit Niederlagen könne er außerdem gut umgehen. Sie machten ihn stärker, nicht schwächer. Schließlich sei er schon in der Schule sitzen geblieben und trotzdem ein „ganzer Kerl“ geworden, so Steinbrück.