Trump foltert schon

Der Wettstreit um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner in den USA ist aus dem Ruder gelaufen. Donald Trump hat in einem Anfall von Jähzorn seinen Konkurrenten Ted Cruz entführen lassen. Nun kann er nicht mehr zurück.

Trump kündigte an, er werde Cruz foltern, bis der ein “umfassendes Geständnis” ablegt. Cruz soll vor laufender Kamera zugeben, dass er gar kein Amerikaner ist und deshalb nicht das Recht hat, US-Präsident zu werden. Doch damit nicht genug.

Trump verlangt, um ganz sicher zu gehen, dass Cruz gesteht, ein U-Boot der Castro-Brüder zu sein und in deren Auftrag die USA zu einem “rechtlosen Territorium” Kubas machen will.

Für die Folter hat sich Trump eine alte Übersetzung des “Hexenhammers” besorgt. Alles erfolge streng nach biblischem Ritus, ganz im Sinne von Cruz. Wenn er geständig sei, werde Cruz dem Feuer übergeben. Wenn nicht, müsse die Wasser-Probe letzte Gewissheit bringen.