Storch schießt und trifft

Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg, hat aus Versehen einen Steuerflüchtling angeschossen. Sie ist untröstlich. Doch das hilft ihr nichts. Denn ihre Chefin Frauke Petry ist die Geliebte des Opfers. 

Die Frauen hatten sich auf einem Schießstand zum Üben verabredet, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Sie waren sich einig: “Wenn wir den Schutz der Grenzen den Männern überlassen, können wir gleich den Halbmond hissen.”

Beide feuerten sich gegenseitig an und ballerten wild drauflos. Ihre Wangen röteten sich. Frauke rief irgendwann: “Es stimmt ja wirklich, Schießen ist wie Ficken.” Beatrix tat so, als habe sie das überhört, lächelte jedoch still in sich hinein.

Dann geschah es. Der ideologische Oberwirrkopf der Partei, Marcus Pretzell, stürzte in den Raum, zog Petry beiseite und flüsterte hastig: “Häschen, ich muss untertauchen. Die Steuerfahndung ist mir dicht auf den Fersen.” Sie, noch im Rausch des Schießpulvers, versuchte es mit einem Scherz: “Dann bist du ja jetzt auch ein Flüchtling!”

Kaum erreichte das Signalwort das Kleinhirn der Störchin, sprang sie wie elektrisiert um die eigene Achse und drückte sofort ab. Sie traf den Unglücklichen ins Knie. Seitdem reden die beiden Amazonen kein Wort mehr miteinander.

5. Februar 2016

Und das auch noch: Lutz kann’s nicht lassen