Pokerface in Riad

Die Tage des syrischen Präsidenten Assad sind gezählt. Saudi-Arabien besteht darauf, dass er von der Bildfläche verschwindet. König Salman vergab den Auftrag nach Deutschland. 

Er versprach Außenminister Steinmeier unter vier Augen, künftig etwas weniger deutsche Waffen an die sunnitischen Rebellen in Syrien zu liefern. Im Gegenzug soll der deutsche Auslandsgeheimdienst BND seine traditionell guten Beziehungen zum syrischen Geheimdienst nutzen, um “eine Lösung für Assad” zu suchen.

Salman nahm kein Blatt vor den Mund: “Dieser alawitische Ketzer muss weg. Er steht uns in der Sonne.”  Da müsse sich doch endlich jemand finden lassen, der das erledige. Steinmeier vermied eine direkte Antwort. Beide vereinbarten strenges Stillschweigen.

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