Wunder in Ungarn

Papst Franziskus ist wieder aufgetaucht. Er wurde in Ungarn gesehen. An der Grenze zu Serbien vollbrachte er mit Leichtigkeit ein vollendetes Wunder.

Der Papst schritt, müde und fahrigen Schrittes, auf den Stacheldraht an der Grenze zu. Er schien das Hindernis gar nicht zu sehen. Sein Blick ging weit in die Ferne. Ohne anzuhalten hob er die Hände zum Gebet. Und dann geschah es: Der Zaun öffnete sich.

Der Stacheldraht wich vor dem Pontifex zurück wie vor einem unsichtbaren Panzer. Franziskus blieb auf der Grenzlinie stehen und winkte den Flüchtlingen einladend zu. Sie setzten sich, erst zögernd, dann entschlossen, in Bewegung. Franziskus segnete jeden von ihnen.

Die ungarischen Grenzsoldaten und der herbeigeeilte Regierungschef Orban standen bewegungslos daneben. Als seien sie zu Salzsäulen erstarrt.

Franziskus ist fort
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