Steinbrück hat Hoeneß gewarnt

Ex-Finanzminister Steinbrück hat nie einen Rat des bayrischen Wurstfabrikanten Hoeneß  bekommen. „Umgekehrt wird ein Schuh draus“, sagt er und enthüllt im TN-Gespräch die ganze Wahrheit.

Er habe „den Uli“ selten getroffen und nie um Börsen-Tipps gebeten, sondern immer versucht, ihn „zur Umkehr zu bewegen“. Hoeneß sollte mit seiner „ewigen Zockerei“ aufhören. Er habe ihm prophezeit, die werde irgendwann „mächtig in die Hose gehen“. Der Bayer habe seine Warnungen jedoch in den Wind geschlagen.

„Das war der Grund für die geplante Kavallerie-Attacke gegen die Schweiz. Wir wollten Hoeneß da raushauen und seine Steuern gleich mitbringen.“

Die Idee sei ursprünglich auf dem Mist des damaligen Verteidigungsministers Jung gewachsen. Der habe ihm glaubhaft versichert, dass die Bundeswehr durchaus noch über einsatzfähige Reiter verfüge.

Leider habe sich das dann doch nicht bestätigt. „Sonst hätten wir heute ein Problem weniger“, sagt Steinbrück.