Rückenwind für den Euro

Mehrere Hunderttausend EU-Bürger sind für den Euro auf die Straße gegangen. In fast allen Hauptstädten fanden große Demonstrationen statt. Die Teilnehmer forderten, der Euro solle bleiben. Dort, wo es ihn noch nicht gibt, wurde gerufen: „Der Euro soll kommen!“

In Paris marschierten Präsident Hollande und die anderen Millionäre seiner sozialistischen Regierung an der Spitze des Zuges. Auf Zypern schlossen sich ansonsten verfeindete russische Oligarchen der Demonstration an. Sie zogen Schulter an Schulter durch die Hauptstadt Nicosia.

In Berlin schickte Bundespräsident Gauck eine gewohnt trockene intellektuelle Grußbotschaft an die Demonstranten. Seine ganz persönliche Erfahrung sei: „Je mehr Euro, desto mehr Freiheit!“

Die Aufmärsche sind ein Erfolg der Pro-Euro-Initiative „Scheine zeigen“. Ihr gehören prominente Schauspieler, Fernsehmoderatoren, Fußballer und andere Steuerflüchtlinge an. Sie wenden sich gegen Neid, Missgunst und Kleingeld. Auf Plakatwänden bekennen sie: „Ich gebe meinen Euro nicht her, auch wenn du was dagegen hast!“