First Lady greift ein

Michelle Obama hat in Nordkorea angerufen und dem jugendlichen Diktator Kim Jong Un die Leviten gelesen. Er soll beeindruckt gewesen sein und versprochen haben, sich zu bessern. 

Das Weiße Haus hat den Kontakt nicht bestätigt. Er  wurde durch die Indiskretion einer Hausangestellten bekannt. Nach ihrer Darstellung war der Ton der Präsidentengattin „beinahe mütterlich“. Sie habe Kim zugehört und ihn dann ermahnt, endlich mit den Ballerspielen aufzuhören. Er sei jetzt ein großer Junge, der selbst denken könne und seiner Tante nicht länger gehorchen müsse.

Dem Telefonat ging ein Zerwürfnis zwischen Barack und Michelle Obama voraus. Michelle hatte den Präsidenten tagelang bedrängt, Kim anzurufen und ihm zu zeigen, dass er ihn ernst nehme. Man wisse doch, dass Kim in einem schwierigen, gewaltbereiten Alter sei.

Obama soll erwidert haben, er halte nichts von ihrer Küchenpsychologie, und er werde nicht mit einem Verrückten verhandeln. Daraufhin griff  Michelle Obama kurzerhand selbst zum Telefon. Es ist das erste Mal, dass sie sich so direkt in die Weltpolitik eingemischt hat.

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