Ein Teppich aus Waffen

Im Streit um die richtige Strategie gegen die Terrortruppe “Islamischer Staat” hat sich die Türkei durchgesetzt. Sie stellt jetzt ihre Stützpunkte für den Start von US-Flugzeugen zur Verfügung.

Präsident Erdogan hat dafür allerdings zur Bedingung gemacht, dass die Flugzeuge vor allem Waffen transportieren müssen, die über den Kampfgebieten im Irak und Syrien abgeworfen werden. Angriffe aus der Luft seien nicht effektiv.

Bei wem die Waffen landen, sei von untergeordneter Bedeutung, sagt er. Das könne eh niemand vorher so genau wissen.  Auf allen Seiten kämpften “destruktive und fanatische Elemente”. Eine Unterscheidung in Gut und Böse laufe ins Leere. Der Flächenbrand könne nicht von außen gelöscht werden, er müsse sich selbst aufzehren.

Im Beraterstab des US-Präsidenten und im saudiarabischen Herrscherhaus stieß die türkische Sicht der Dinge nach kurzer Debatte auf Wohlwollen.

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